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Nach der neuesten Umfrage zur Hessenwahl will eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler keine weitere Wahlperiode mit einem Ministerpräsident Koch. Die prognostizierten 40% der CDU reichen auch mit den 7% der FDP nicht für eine Landtagmehrheit. Erstmals kann Koch keinen Wahlkampf gegen Berlin machen und schon hat er Probleme mit der Mehrheit. Die Umfrageergebnisse für die Hessen-CDU liegen derzeit ziemlich genau im Bundestrend. Aber: Bundeskanzlerin Merkel ist beliebt, das hilft auch der Partei im Bund. MP Koch ist unbeliebt und deshalb wird das Ergebnis der CDU in Hessen mit größerer Nähe zum Wahltag immer weiter unter den Bundestrend rutschen. Tendenz CDU/FDP: fallend.
Dagegen erreicht die Hessen-SPD mit jetzt 34% ein deutlich über dem Bundestrend liegendes Ergebnis. Sie kann aus der Opposition heraus agieren. Frau Ypsilanti ist offensichtlich beliebt bei denjenigen, die sie kennen. Je näher der Wahltag rückt, desto deutlicher wird dies den Menschen. Die GRÜNEN liegen derzeit bei 9% in Hessen und damit im Bundestrend. Wir waren bei Wahlen in Hessen aber immer deutlich stärker, als die übrigen Länder. Deshalb Tendenz SPD/GRÜNE: steigend.
Im Ergebnis wird es darauf ankommen, dass die bisher schon 49% der Wählerinnen und Wähler, die Parteien diesseits von CDU und FDP in den Landtag wählen wollen, dort auch eine regierungsfähige Mehrheit ermöglichen. SPD und GRÜNE brauchen dazu auch diejenigen, die bisher die sogenannte "Linkspartei" wählen wollen (zur Zeit 6%). Derzeit würde die "Linkspartei" noch eine rot-GRÜNE Mehrheit in Hessen verhindern. Beim aktuellen Umfrageergebnis wäre eine große Koalition das wahrscheinlichste Ergebnis. Koch bliebe dann Ministerpräsident.
Die "Linke" will eine neue Opposition. Wir brauchen aber vor allem eine neue Regierung in Hessen. Die "Linke" gaukelt den Menschen vor, sie könne im Hessischen Landtag gegen Hartz IV kämpfen. Dies ist eine spezielle Form der Wählertäuschung, weil über Hartz IV im Bundestag und nicht im Landtag entschieden wird.
Nur mit starken GRÜNEN kann Koch endlich abgelöst werden. Dafür kämpfen wir in den letzten sechs Wochen bis zur Wahl am 27. Januar.